Befolge den Plan! Finde Lösungen!

Diesen Montag hat mein Arbeitstag wieder mal länger gedauert als ich es wollte. Blöderweise stand aber noch 1 Stunde Fahrradergometer auf dem Programm. Ich kam also um 18:30 Uhr nach Hause. Mein Sohn Levi lief mir mit wässrigem Mund entgegen und hörte nicht auf vom Abendessen zu sprechen. Ok. Du kannst jetzt unmöglich nach unten gehen, dich eine Stunde aufs Rad schwingen und dann noch duschen gehen. Dann sind die Kleinen entweder längst im Bett oder Levi hat vor lauter Hunger und Appetit die ganze Bude kurz und klein geschlagen. Das geht also keinesfalls. Ich entschloss mich also dazu gemeinsam mit meiner Familie zu Abend zu essen. Doch wann soll ich trainieren? Soll ich das Training sausen lassen? Nix da. Wenn man Ziele verfolgt, sollte man in schwierigen Situationen bereit sein Lösungen zu finden bzw. sollte man auch mal bereit sein in den sauren Apfel zu beissen. Lasst uns aufhören für Dinge Ausreden zu finden, die erledigt gehören! Klappt der Plan A nicht, so sollte es immer einen Plan B geben. Nehmt eure Trainingspläne ernst. Nehmt eure Vorhaben ernst! Seid flexibel und versucht alles, um den Fokus nicht zu verlieren. DSC_0184DSC_0187
So habe ich für mich gleich beim nach Hause kommen beschlossen, dass ich mein Training am nächsten Morgen noch bevor ich dusche, frühstücke und in die Ordination fahre nachholen werde. 5:16 Uhr. Taaaagwache!!! Und ich habe es wirklich genossen! Probiert das mal aus. Sport zu einer Uhrzeit zu betreiben wo der Großteil der Menschen noch schläft hat wirklich was. Die Stille der frühen Morgenstunde versetzte mich in einen meditativen Zustand, in dem das Training wirklich gut gelang. Eins mit dem „runden Tritt“ am Rad. Du spulst dein Training runter, springst unter die Dusche und fühlst dich wie neu geboren! Keine Spur von Müdigkeit oder schlechter Laune! Was für ein guter Start in den Tag!

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Ein Besuch beim Laufschuh-Experten

Jeder ambitionierte Läufer weiß wie wichtig gutes Schuhwerk ist. Wer glaubt, sich ein Modell aus dem Internet bestellen zu können und damit gut zu „fahren“ bzw. laufen, der irrt in den meisten Fällen. Da jeder Fuß anders ist und deswegen auch anders läuft, ist es von immenser Bedeutung sich beim Kauf eines Laufschuhes gut beraten zu lassen. Vor allem, wenn man regelmäßig und viel läuft, aber auch wenn man nur ab und zu läuft. Sowohl die Passform des Schuhs als auch die spezielle Stützung und Dämpfung sind entscheidende Faktoren, die nicht nur den Spaßfaktor und den Erfolg mitbestimmen, sondern auch dafür verantwortlich sind, dass man keine Beschwerden bekommt und möglichst verletzungsfrei durch die Saison traben kann. Ich laufe schon seit Jahren mit dem gleichen Modell. Trotzdem bin ich einer Empfehlung nachgegangen und habe mich Herrn Blutsch anvertraut. Ich wurde bereits „vorgewarnt“, dass es in Herrn Blutschs Laufshop eigen aussieht. Eigen im Sinne von „man ist sich nicht ganz sicher, ob man bei Herrn Blutsch im Wohnzimmer steht oder doch in seinem Geschäft“. Und tatsächlich sieht es ein bisschen danach aus. Der Besuch hat sich für mich aber in jedem Fall ausgezahlt. Herr Blutsch hat mich gut beraten. Und das ganz ohne Laufbandanalyse! Herr Blutsch schaut sich einfach meine Füße an und lässt mich laufen. Und laufen. In seinem Geschäft auf und ab und auf und ab. Abschliessend gibt er mir 3 Paare zur Auswahl. Gemeinsam besprechen wir meine Vorhaben und Ziele und entscheiden uns dann im Endeffekt doch wieder für mein bereits seit Jahren gelaufenes Modell in der neuen Version. Gibt einem irgendwie ein gutes Gefühl, wenn man mal wieder gut beraten wird. So ganz ohne Technik. Einfach nur schauen. Und wenn man Herrn Blutsch so anschaut, so glaubt man es ihm auch, dass er viel Erfahrung und bereits einige Kilometer in den Beinen hat. Kann ich also durchaus empfehlen. Lasst euch in jedem Fall beraten! Ein Schuh, der gut passt und euch gut unterstützt macht so viel mehr Spaß! Der Laden war übrigens ziemlich voll, was auch kein schlechtes Zeichen ist. Und so sehen sie aus, der Herr Blutsch und meine nigelnagelneuen Laufschuhe 🙂
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Der „Ober-Checker“

Gestern stand mal wieder ein check up/follow up beim „Ober-Checker“/meinem Physiotherapeuten Lukas Hollerer in der Sportpraxis am Programm. Wir hatten uns den Termin bereits vor 3 Wochen ausgemacht. Sinn und Zweck war die Planung des weiteren Procedere. Sprich „wie kriege ich die Haltungsschäden wieder aus mir raus“ war Punkt 1 und Punkt 2 war die Planung des gezielten Muskelaufbaus für die Challenge „Schweizer Krafthandstand“, wahrscheinlich dem Punkt, der mir am meisten Sorgen bereitet.
Wie naiv zu glauben, dass ich auch nur 1 Fuss in die Sportpraxis setzen kann ohne mich körperlich zu betätigen. Irgendwie hatte ich es gar nicht in Erwägung gezogen, dass ich mir ein Sportgewand hätte mitnehmen können. In der Annahme/Hoffnung ich entkomme dem ein oder anderen Schweißtropfen, sagte ich zu Luki (wobei ich bei der Strenge eigentlich keine Verniedlichungsform verwenden sollte, denn niedlich ist der Typ tatsächlich nicht): „Okay, dann reden/besprechen wir halt nur alles“. Denkste, weit gefehlt. Bad Boy Lukas (wie gut passen die beiden zusammen Bad Bernie und Bad Boy Lukas) meinte daraufhin ganz trocken: Okay, dann trainieren wir eben so wie du bist. So wie du bist hieß im weißen Hemd, direkt aus der Ordination kommend. Tja, so was nennt man dann wohl „Pech gehabt“.
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Wir arbeiteten dann eine halbe Stunde mit dem Theraband. Obwohl ich anfangs dachte: „Hey ein gestandener Mann wie ich trainiert ausschliesslich mit Eisen“ – sprich Hanteln – hat es mir nicht nur sehr gut gefallen, sondern auch sehr gut getan. Durch die dynamischen Bewegungen und die Belastungen auf mehreren Ebenen spürt man seinen Körper sehr gut und bekommt gleich das Gefühl: „Da tut sich was!“. Kann ich jedem nur empfehlen. In Absprache mit BB, der übrigens gerade sich selber trainierte, habe ich nun einen Trainingsplan erhalten, der in den nächsten Wochen Schritt für Schritt adaptiert wird, so dass auch die schwierigste Aufgabe gelingt. Jetzt freue mich richtig auf das Krafttraining, das ich in den letzten 3 Wochen ehrlicherweise etwas vernachlässigt habe. Aber ich bleibe dran. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass der erste Monat bald zu Ende ist. Demnächst erzähle ich vom neuen Laufschuhkauf beim „Laufschuh-Guru“ und von meinen Vorbereitungen auf den „Monat vegan“, der ja im Jänner stattfindet.

Haut rein, bleibt aktiv und denkt dran, dass es sich im weißen Hemd nicht so toll trainieren lässt 😉

Das „Trio infernale“

Es wird Zeit sich zu verabschieden! Wer in die Form seines Lebens kommen will, der muss sich auch um die Ernährung kümmern. Da führt definitiv kein Weg dran vorbei! Immer wieder sitzen mir in der Praxis Menschen gegenüber, die trotz regelmäßiger körperlicher Betätigung und regen Bemühens mit ihrer Form oder ihrer Figur unzufrieden sind. Die kommen irgendwie nicht weiter. Rudern am Stand sozusagen. Bei diesen Menschen handelt es sich meistens um Personen, die der Ernährung zu wenig Beachtung schenken. Und tatsächlich geht die Vorstellung alles essen zu können, wenn man sich nur ausreichend bewegt nur in einem Fall auf: Man darf sich zu der elitären Gruppe der Tour de France-Fahrer (Anm.: Die Tour de France ist das härteste Radrennen der Welt) zählen. Für alle anderen (inklusive meiner Wenigkeit) heißt es Abstriche machen! Los geht´s! Wir widmen uns nun also mal dem Thema Ernährung und gehen das ganz banal an. Unsere 3 „Hauptfeinde“ stellen Zucker, Fett und Alkohol dar. Der maßlose Konsum dieser 3 Komponenten führt unweigerlich zur schnellen Gewichtszunahme. Aus diesem Grund wird es Zeit, sich nun mal kurz und schmerzlos von einem zu verabschieden. Überlegt mal, auf was ihr am leichtesten verzichten könnt? Süßes, Fettes wie Käse oder auch Gebackenes, Frittiertes oder Paniertes oder ist es dann doch das Gläschen Wein, das ihr zukünftig gerne in ein Glas Wasser oder Tee eintauscht? Der absolute „Supergau der Lipogenese (Vermehrung von Fettgewebe)“ findet dann statt, wenn ihr alle 3 Dickmacher zeitgleich konsumiert. Also ab zum Italiener auf eine Pizza, ein oder auch 2 Gläschen Rotwein und als Dessert gibt´s Tiramisu. Man gönnt sich ja sonst nichts! Nix da. Entscheidet euch JETZT GLEICH! Bei dem ein oder anderen Abstriche zu machen zahlt sich aus und beschleunigt den Erfolg in vielen Fällen immens! Probiert es aus! Verzichtet nicht auf alle 3, denn sonst macht das Leben schnell mal sehr wenig Spaß. Und der Weg zur Form unseres Lebens soll uns unbedingt Freude bereiten. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass das Verhältnis zwischen Bewegung und Ernährung in Bezug auf die Veränderung der Körperpartien eindeutig zugunsten der Ernährung verschoben ist. Sich figurbewusst und gesund zu ernähren bleibt also eine essentielle Säule unserer Strategie! Wer isst was er will, sollte sich schnellstmöglich in den Sattel schwingen und 6 Stunden am Tag auf dem Rad verbringen…eben so wie es die Fahrradprofis tun…dann könnt ihr essen was ihr wollt 🙂
Ich beginne mal beim Käse 🙂

KEIN Sport ist KEINE Option!

Mann bin ich müde! Ihr kennt das!? Man ist nicht so gut drauf, das Wetter ist mies, der Arbeitstag war anstrengend und lange und obendrein spürst du dieses leise Kratzen im Hals. Diese Kombination lenkt deine Gedanken in eine ganz bestimmte Richtung. Nämlich Richtung Couch. Richtung „heute lass ich es mir mal richtig gut gehen und erhole mich ein bisschen“. Richtung Kühlschrank. In die falsche Richtung!!! Heute hatte ich so einen Tag. Blöderweise stand heute auf meinem Trainingsplan aber nicht das Wort „Ruhetag“. Da steht heute „langer Fettstoffwechsellauf über 80min. mit einer Herzfreuquenz zwischen 140 und 152“. Bei dieser Vorgabe kriege ich gleich doppelt schwere Beine. Ich befinde mich also an dem einen Ende, nämlich am Ende der Couch. Mein Coach (lustig, klingt fast wie Couch ist aber viel unbequemer. Mein Coach Bernie) BB befindet sich so ziemlich am anderen Ende (der Couch). Um nicht mit BB zu kollidieren und meinem inneren Schweinehund mal so richtig in den Hintern zu treten, beschloss ich mich an ganz wichtiges Motto des Blogs zu erinnern: „No pain, no gain!“. Laufen ging heute einfach nicht. Auch weil ich ein wenig Halsschmerzen verspürte und damit nicht durch die Nacht und die Kälte laufen wollte. Aus diesem Grund beschloss ich einen Kompromiss einzugehen. Und dieser Kompromiss hieß Fahrradergometer. 80min. aufs Rad, reinstrampeln, schwitzen und genießen! Hat man sich mal überwunden, fängt man einfach nur noch an zu genießen.
Denkt immer dran: Auch wenn euer Sportprogramm nicht immer nach Plan verläuft. Eine Alternative zu finden und diese dann voller Elan durchzuziehen ist 100 mal besser als gar nichts zu tun!
Wir geben unser Bestes! Wir geben nicht auf! Ab heute geben wir unserem Leben mehr Bewegung!

Fit wie der Nachwuchs!

Gerade zurück vom 9.Internationalen Symposium für Nachwuchsleistungssport in St.Johann im Pongau, bei dem ich die Ehre hatte über „Ernährung im Nachwuchsleistungssport“ zu referieren. Es war wirklich eine gelungene interdisziplinäre Veranstaltung, bei der sich Experten aus den verschiedensten Fachkreisen treffen, um unseren Nachwuchsathleten die bestmögliche Betreuung anbieten zu können. Neben verschiedenen Vorträgen gab es auch sportliche Darbietungen von jungen Athleten. U.a. von Kampfsportlern (Karate). Wirklich beeindruckend was die kids so drauf haben! Da wird man als „Alter“ gleich zusätzlich motiviert! Wir sollten uns, was die Bewegung angeht, sowieso viel öfter an unseren Kindern orientieren! Der einzige Haken, den die Veranstaltung hatte war das Abendessen, das aufgrund des tollen umfassenden Programms erst spät nachts stattfand. Da ist meine Botschaft zum optimalen Ernährungstiming wohl nicht 100% angekommen 😉
Wer sich für den Besuch des nächsten Symposiums interessiert, der kann das 2016 tun, denn das Symposium findet in einem 2 Jahre Rhythmus statt http://www.ssmsalzburg.at.
PS: Ehrengast war u.a. Marlies Schild, die über ihr Leben als aktive Sportlerin und das Leben danach erzählte…auch sehr interessant und sehr inspirierend…
Los geht´s! Lasst euch so wie ich motivieren und werdet aktiv!

Ein Besuch in der Steinzeit!

Das vergangene Wochenende habe ich in Berlin verbracht, um dort zur Fortbildung ein Vitalstoff-Infusionsseminar zu besuchen. Gott sei Dank hatte ich noch ein interessantes Rahmenprogramm, da das Seminar nicht gerade der Knaller war. Abgesehen von dem gedenkwürdigen 25 Jahre-Jubiläum des Mauerfalls, das genau am letzten Sonntag stattfand und dem man nicht entkommen konnte und auch nicht wollte (tatsächlich erfrischten die Feierlichkeiten die Stadt und einen selber mit einer Energie und einem Optimismus, den man sich öfter wünschen würde), besuchten meine Frau Lisa und ich Deutschlands einziges Paleo (Steinzeit)-Restaurant. So konnten wir uns schon mal einen Eindruck von dem verschaffen was uns im kommenden Jahr einen Monat lang erwarten würde. Vereinfacht ausgedrückt geht es bei Paleo um eine spezielle Art der Ernährung, bei der man eben nur das isst was die Steinzeitmenschen gegessen haben. Nein, dabei geht es nicht nur um rohes Fleisch. Diese Art der Ernährung ist zwar sehr Eiweiß-/Fleisch-lastig, erlaubt aber auch sonst noch viele andere Dinge, die schmecken. Neben dem Erlaubten sollte man bei Paleo auf industriell gefertigte Speisen, Zucker, alles Unnatürliche und auch auf Getreide verzichten, da es in der Steinzeit ja noch keinen Ackerbau gegeben hat. Wie genau diese Diät funktioniert und was sie bewirkt erfahrt ihr von mir im Laufe des Blog-Jahres. Zum Restaurant: Es heißt Sauvage. Die Idee ein Paleo-Restaurant zu eröffnen finde ich sehr cool. Leider war ich von dem Restaurant jedoch nicht so begeistert wie ich es mir vorgestellt oder es mir gewünscht hätte. Das Essen war zwar sehr gut, es fehlte mir jedoch das Rundherum. Niemand hat was zu Paleo erzählt, in der Karte gab es keine Erklärungen oder Hinweise. Nichts, das einen dazu verleitet hätte diese Diät fortzusetzen oder ihr mal etwas genauer auf den Grund zu gehen. Meine Frau und ich haben den Abend trotzdem genossen und sind nach wie vor gespannt was uns im Monat Paleo erwarten wird. Wer demnächst mal in Berlin ist, sollte das Restaurant dennoch besuchen, denn es ist mal was anderes. Das Bauchgefühl war gut und satt waren wir allemal. Am Ende des Abends waren wir dann aber doch wieder froh aus der Steinzeit zurück in die Gegenwart zu gelangen. Und das Ende der „Stein“zeit passte dann auch ganz gut zum Fall der Mauer…weg mit den Steinen…hier noch ein paar Impressionen…

Kürbissuppe mit Miesmuscheln

Kürbissuppe mit Miesmuscheln


Sellerie-Lasagne

Sellerie-Lasagne

Beef Tartare

Beef Tartare

Steak mit Tamarindenpüree

Steak mit Tamarindenpüree

PS: Mein Steak zerging übrigens auf der Zunge!

Schwitz ni(ch)t!

Ich schwitz für dich!

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Nix da! Selber schwitzen…denn es fühlt sich soooo gut an sich zu bewegen! Heute möchte ich all jene an der Hand nehmen, denen derzeit noch die Motivation fehlt, um sich endgültig aufzuraffen und ihr Leben zu verändern. Im speziellen möchte ich an dieser Stelle meine liebe Freundin Ingrid ansprechen, die seit geraumer Zeit in Florida wohnt, normalerweise Sport sehr mag, aber momentan einfach (noch) nicht in die Gänge kommt. Ingrid: Ich habe heute um 7:30 Uhr das Haus verlassen, um Levi in den Kindergarten zu bringen, bin dann in die Ordi gefahren und um 18:45 Uhr wieder nach Hause gekommen. Mittagessen war wieder mal nicht, weswegen ich mir einen dieser Peeroton Energy Riegel einverleibt habe. Wenn man für eine Trainingseinheit schnell verfügbare Energie benötigt, ist der Riegel wirklich gut. Er schmeckt sehr gut, ist nicht so klebrig und vor allem nicht so süß! Kann ich nur empfehlen.DSC_0176 Ziemlich müde und geschlaucht habe ich mich dann dazu überwunden eine Runde auf meinem Fahrrad-Ergometer zu reiten. Das Gefühl sich nach einem langen Arbeitstag den Stress von der Seele zu strampeln ist einfach fantastisch! Man fühlt sich danach wie neu geboren. Egal ob ihr Radfahren, Laufen, Schwimmen oder ins Fitnesscenter gehen wollt. Macht es! Es fühlt sich so gut an und es tut so gut sich zu bewegen!
Rafft euch auf! Los geht´s! Denkt an unser gemeinsames Ziel! Lasst uns gemeinsam was bewegen, lasst uns uns gemeinsam bewegen!

So schaut´s (ich) aus

Im Rahmen des Laktat- und Leistungstests wurde ich, wie bereits erwähnt, zusätzlich von Lukas Hollerer, seines gleichen Physiotherapeut mit der Spezialisierung im Sport- und Einzelentwicklungstraining sowie der Rehabilitation nach operativen Eingriffen, Sportverletzungen und dem Behandeln von Haltungsdefiziten und den daraus folgenden Problematiken, begutachtet. Seinen Argusaugen entging nichts. Anhand meiner Körperhaltung bzw. den dementsprechenden Fehlhaltungen konnte er auch erkennen wie ich arbeite und mir daraufhin Empfehlungen aussprechen auf welche Art ich meinen Arbeitsplatz bzw. mein Verhalten am Arbeitsplatz optimieren kann. Das sind Informationen, die für jeden von uns von unglaublichem Wert sind, da wir ja oft über Jahre Fehlpositionen einnehmen, deren Konsequenzen wir oft erst nach langer Zeit zu spüren bekommen. Es sind also auch an dieser Stelle Veränderungen vonnöten, damit nicht nur die Körperfitness sondern auch die Körperhaltung stimmen. So lautet seine Beurteilung bzw. die daraus resultierenden Empfehlungen:
„Die Einschränkung des linken Hüftgelenks ist auf die eingelernte Sitzhaltung (rechten Fuß auf linken Oberschenkel) zurückzuführen. Die Sitzhaltung sollte gegebenenfalls immer wieder abgewechselt werden um einer kapsulären und muskulären Dysbalance über die Dauer entgegenzuwirken.
Die Veränderungen der Statik (Beckenhochstand links, Schulterhochstand links sowie leichte Vorwölbung der linken Brustseite) sind funktionell und beruhen auf einer verdrehten Sitzhaltung am Arbeitsplatz. Hierzu sollte der Arbeitsplatz und die Arbeitshaltung überdacht werden.
Das nach vorne schieben des Kopfes und der Schulter deutet auf eine abgeschwächte Muskulatur im Bereich der HWS (Halswirbelsäule) und der Schulterblätter hin.
Hierzu sollte ein Training mit geeigneten Übungen angedacht werden.
Ebenfalls sollte für den scapulo-humeralen Rhythmus mittels Physiotherapie entgegengewirkt werden, um einer Instabilität aufgrund der erhöhten Trainingsintensität in der Schulter entgegenzuwirken.“

Für alle diese Problemchen (ehrlicherweise fühlte ich mich nach dem Termin ein bisschen wie der „Glöckner“) habe ich Übungen als Hausaufgabe bekommen, die ich mehrmals wöchentlich durchführen soll. Natürlich – ich habe es befürchtet – will mich Lukas Hollerer wiedersehen, um meine Fortschritte zu kontrollieren.
Es war wirklich insofern ein gutes Gefühl als dass man realisiert rechtzeitig was getan zu haben, bevor es zu spät ist bzw. wirkliche Probleme entstehen. Ich bin sehr froh, dass ich Lukas in meinem Team bzw. an meiner Seite habe! So eine Analyse kann ich jedem nur empfehlen!
So nun aber genug des Untersuchens, sonst fühle ich mich gleich wie der gläserne Mensch, ganz zu schweigen davon, dass zu viel zu untersuchen meistens auch nicht so gut ist…
Ich wünsche euch einen sonnigen Tag und viel Spaß bei euerm Aktiv-Programm! Was auch immer ihr tut, genießt es!
2014-10-31 11.44.50

Licht ins Dunkel

Wer läuft so spät durch Nacht und Wind, es ist der Christian mit seiner… Stirnlampe…Heute war ich zum ersten Mal mit meiner Stirnlampe laufen. Funktioniert super! Es ist wichtig, dass die Lampe schön leicht ist, damit sie einen nicht irritiert. Auch wenn man durch die Lampe gut sieht, so ist es doch schwierig im Dunkeln zu laufen, da man irgendwie das Gefühl für die Geschwindigkeit verliert und den Eindruck bekommt, dass man in einem Tunnel läuft. Man sieht auch nicht gut wie man die Beine bewegt und hat dadurch ein wenig Schwierigkeiten in den Rhythmus zu finden. Das hatte ich heute aber sowieso. Schlaflose Nacht hinter mir, da mein Sohn Levi krank ist und mein Sohn Luis…keine Ahnung…einfach so nicht schlafen will. Ab in die Ordi und 9 Stunden arbeiten. Dabei auf das Mittagessen vergessen. Kurz vor dem Laufen noch schnell einen halben Sportriegel verdrückt und dann prompt beim Laufen einen „Hungerast“ erlitten. Für alle, die mit dem Begriff (noch) nichts anzufangen wissen: Ein Hungerast ist ein Unterzuckerzustand, der den Sportler eiskalt überrascht und ihn sich total energielos fühlen lässt. Klassischer Fehler! Ganz wichtig: Sporternährung. Beim Sport steht und fällt sehr vieles mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Zeitpunkt der Nahrungszufuhr. Darüber werde ich in den nächsten 12 Monaten noch sehr viel erzählen. So ein Hungerast geht – Gott sei Dank – nach wenigen Minuten von alleine wieder weg. Man muss nur durchhalten und zwischenzeitlich das Tempo rausnehmen und eventuell sogar ein paar Meter gehen. Einen weiteren Fehler, den ich heute begangen habe ist, dass ich viel zu wenig getrunken habe. Wer sich viel bewegt und das auch noch an der frischen Luft verbraucht viel an Flüssigkeit bzw. benötigt dementsprechend mehr! Pro Stunde Sport sollten wir 1 Liter Flüssigkeit extra zu uns nehmen! Auch wenn es heute nicht gut gelaufen ist, so war es trotzdem ein sehr gutes Gefühl über die persönlichen Widerstände hinaus zu trainieren. Es war heute windig, es war kalt und nebelig, meine Beine waren schwer von den letzten Trainingstagen, ich war müde und habe zu wenig gegessen und auch zu wenig getrunken. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Trainingsplan eingehalten und den ersten inneren Schweinehund „erlegt“. Verlasst auch ihr mit mir eure Komfortzone! Es zahlt sich aus! Der Geburtstag ist vorüber. Zur Unterstützung bei meinem Trainingsprogramm habe ich von meiner lieben Frau diese tolle Uhr bekommen, kann ich jedem nur empfehlen. Teuer, macht aber wirklich viel Spaß! DSC_0165
Meine Schwiegermama – Königin aller Bäckerinnen – hat mir das Leben noch mal „schwer“ gemacht, aber Gott sei Dank hat mir mein Sohn Levi ein wenig geholfen…DSC_0169
Was wir gleich am Weg zu meinen Schwiegereltern umgesetzt haben ist die Regel Nr.1. Wir meiden den Lift und gehen alles zu Füß 🙂 und meine Frau macht mit DSC_0166
Yes! Wir sind am richtigen Weg und der fühlt sich so gut an! Macht mit!