Licht ins Dunkel

Wer läuft so spät durch Nacht und Wind, es ist der Christian mit seiner… Stirnlampe…Heute war ich zum ersten Mal mit meiner Stirnlampe laufen. Funktioniert super! Es ist wichtig, dass die Lampe schön leicht ist, damit sie einen nicht irritiert. Auch wenn man durch die Lampe gut sieht, so ist es doch schwierig im Dunkeln zu laufen, da man irgendwie das Gefühl für die Geschwindigkeit verliert und den Eindruck bekommt, dass man in einem Tunnel läuft. Man sieht auch nicht gut wie man die Beine bewegt und hat dadurch ein wenig Schwierigkeiten in den Rhythmus zu finden. Das hatte ich heute aber sowieso. Schlaflose Nacht hinter mir, da mein Sohn Levi krank ist und mein Sohn Luis…keine Ahnung…einfach so nicht schlafen will. Ab in die Ordi und 9 Stunden arbeiten. Dabei auf das Mittagessen vergessen. Kurz vor dem Laufen noch schnell einen halben Sportriegel verdrückt und dann prompt beim Laufen einen „Hungerast“ erlitten. Für alle, die mit dem Begriff (noch) nichts anzufangen wissen: Ein Hungerast ist ein Unterzuckerzustand, der den Sportler eiskalt überrascht und ihn sich total energielos fühlen lässt. Klassischer Fehler! Ganz wichtig: Sporternährung. Beim Sport steht und fällt sehr vieles mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Zeitpunkt der Nahrungszufuhr. Darüber werde ich in den nächsten 12 Monaten noch sehr viel erzählen. So ein Hungerast geht – Gott sei Dank – nach wenigen Minuten von alleine wieder weg. Man muss nur durchhalten und zwischenzeitlich das Tempo rausnehmen und eventuell sogar ein paar Meter gehen. Einen weiteren Fehler, den ich heute begangen habe ist, dass ich viel zu wenig getrunken habe. Wer sich viel bewegt und das auch noch an der frischen Luft verbraucht viel an Flüssigkeit bzw. benötigt dementsprechend mehr! Pro Stunde Sport sollten wir 1 Liter Flüssigkeit extra zu uns nehmen! Auch wenn es heute nicht gut gelaufen ist, so war es trotzdem ein sehr gutes Gefühl über die persönlichen Widerstände hinaus zu trainieren. Es war heute windig, es war kalt und nebelig, meine Beine waren schwer von den letzten Trainingstagen, ich war müde und habe zu wenig gegessen und auch zu wenig getrunken. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Trainingsplan eingehalten und den ersten inneren Schweinehund „erlegt“. Verlasst auch ihr mit mir eure Komfortzone! Es zahlt sich aus! Der Geburtstag ist vorüber. Zur Unterstützung bei meinem Trainingsprogramm habe ich von meiner lieben Frau diese tolle Uhr bekommen, kann ich jedem nur empfehlen. Teuer, macht aber wirklich viel Spaß! DSC_0165
Meine Schwiegermama – Königin aller Bäckerinnen – hat mir das Leben noch mal „schwer“ gemacht, aber Gott sei Dank hat mir mein Sohn Levi ein wenig geholfen…DSC_0169
Was wir gleich am Weg zu meinen Schwiegereltern umgesetzt haben ist die Regel Nr.1. Wir meiden den Lift und gehen alles zu Füß 🙂 und meine Frau macht mit DSC_0166
Yes! Wir sind am richtigen Weg und der fühlt sich so gut an! Macht mit!

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Ein Gedanke zu “Licht ins Dunkel

  1. Jaja, der Hungerast (netter Name… ich nenne das immer den „Ein Königreich für eine Banane“-Zustand) 😀 Hat mich allerdings auch erst einmal wirklich wirklich böse erwischt… Was ich aber auch nicht gut verpack beim Laufen, ist, wenn die letzte richtige Mahlzeit noch nicht lange genug zurückliegt, bevor ich starte… dann sind bei mir schlimmes Seitenstechen, Übelkeit und schmerzhafte Darm“verknotungen“ die Folge…
    Lampe finde ich interessant, allerdings fürchte ich, seekrank von dem Gewackel zu werden und renn statt dessen tapfer meine „Hausstrecke“ (ca. 4km hin und wieder 4 km zurück in gehobener Wohngegend ) im strassenlaternen-beschienenen-Dustern… bloss meine Zombie-Lauf-App kann ich so ganz schlecht hören 😉

    Ich wünsch Dir für dein (superspannendes) Projekt ganz viel Spaß und super Erfolgserlebnisse und bin gespannt, was von all deinen „Einzel-Projekten“ den Sprung in dein Leben „danach“ schaffen wird… als ehemalige Couchpotatoe kann ich nur sagen: „Es gibt keinen Weg zurück!“ 😉

    VG
    Pixie, der kleine Abnehmanarchist
    http://www.abnehmanarchist.wordpress.com

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