So schaut´s (ich) aus

Im Rahmen des Laktat- und Leistungstests wurde ich, wie bereits erwähnt, zusätzlich von Lukas Hollerer, seines gleichen Physiotherapeut mit der Spezialisierung im Sport- und Einzelentwicklungstraining sowie der Rehabilitation nach operativen Eingriffen, Sportverletzungen und dem Behandeln von Haltungsdefiziten und den daraus folgenden Problematiken, begutachtet. Seinen Argusaugen entging nichts. Anhand meiner Körperhaltung bzw. den dementsprechenden Fehlhaltungen konnte er auch erkennen wie ich arbeite und mir daraufhin Empfehlungen aussprechen auf welche Art ich meinen Arbeitsplatz bzw. mein Verhalten am Arbeitsplatz optimieren kann. Das sind Informationen, die für jeden von uns von unglaublichem Wert sind, da wir ja oft über Jahre Fehlpositionen einnehmen, deren Konsequenzen wir oft erst nach langer Zeit zu spüren bekommen. Es sind also auch an dieser Stelle Veränderungen vonnöten, damit nicht nur die Körperfitness sondern auch die Körperhaltung stimmen. So lautet seine Beurteilung bzw. die daraus resultierenden Empfehlungen:
„Die Einschränkung des linken Hüftgelenks ist auf die eingelernte Sitzhaltung (rechten Fuß auf linken Oberschenkel) zurückzuführen. Die Sitzhaltung sollte gegebenenfalls immer wieder abgewechselt werden um einer kapsulären und muskulären Dysbalance über die Dauer entgegenzuwirken.
Die Veränderungen der Statik (Beckenhochstand links, Schulterhochstand links sowie leichte Vorwölbung der linken Brustseite) sind funktionell und beruhen auf einer verdrehten Sitzhaltung am Arbeitsplatz. Hierzu sollte der Arbeitsplatz und die Arbeitshaltung überdacht werden.
Das nach vorne schieben des Kopfes und der Schulter deutet auf eine abgeschwächte Muskulatur im Bereich der HWS (Halswirbelsäule) und der Schulterblätter hin.
Hierzu sollte ein Training mit geeigneten Übungen angedacht werden.
Ebenfalls sollte für den scapulo-humeralen Rhythmus mittels Physiotherapie entgegengewirkt werden, um einer Instabilität aufgrund der erhöhten Trainingsintensität in der Schulter entgegenzuwirken.“

Für alle diese Problemchen (ehrlicherweise fühlte ich mich nach dem Termin ein bisschen wie der „Glöckner“) habe ich Übungen als Hausaufgabe bekommen, die ich mehrmals wöchentlich durchführen soll. Natürlich – ich habe es befürchtet – will mich Lukas Hollerer wiedersehen, um meine Fortschritte zu kontrollieren.
Es war wirklich insofern ein gutes Gefühl als dass man realisiert rechtzeitig was getan zu haben, bevor es zu spät ist bzw. wirkliche Probleme entstehen. Ich bin sehr froh, dass ich Lukas in meinem Team bzw. an meiner Seite habe! So eine Analyse kann ich jedem nur empfehlen!
So nun aber genug des Untersuchens, sonst fühle ich mich gleich wie der gläserne Mensch, ganz zu schweigen davon, dass zu viel zu untersuchen meistens auch nicht so gut ist…
Ich wünsche euch einen sonnigen Tag und viel Spaß bei euerm Aktiv-Programm! Was auch immer ihr tut, genießt es!
2014-10-31 11.44.50

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