Der „Ober-Checker“

Gestern stand mal wieder ein check up/follow up beim „Ober-Checker“/meinem Physiotherapeuten Lukas Hollerer in der Sportpraxis am Programm. Wir hatten uns den Termin bereits vor 3 Wochen ausgemacht. Sinn und Zweck war die Planung des weiteren Procedere. Sprich „wie kriege ich die Haltungsschäden wieder aus mir raus“ war Punkt 1 und Punkt 2 war die Planung des gezielten Muskelaufbaus für die Challenge „Schweizer Krafthandstand“, wahrscheinlich dem Punkt, der mir am meisten Sorgen bereitet.
Wie naiv zu glauben, dass ich auch nur 1 Fuss in die Sportpraxis setzen kann ohne mich körperlich zu betätigen. Irgendwie hatte ich es gar nicht in Erwägung gezogen, dass ich mir ein Sportgewand hätte mitnehmen können. In der Annahme/Hoffnung ich entkomme dem ein oder anderen Schweißtropfen, sagte ich zu Luki (wobei ich bei der Strenge eigentlich keine Verniedlichungsform verwenden sollte, denn niedlich ist der Typ tatsächlich nicht): „Okay, dann reden/besprechen wir halt nur alles“. Denkste, weit gefehlt. Bad Boy Lukas (wie gut passen die beiden zusammen Bad Bernie und Bad Boy Lukas) meinte daraufhin ganz trocken: Okay, dann trainieren wir eben so wie du bist. So wie du bist hieß im weißen Hemd, direkt aus der Ordination kommend. Tja, so was nennt man dann wohl „Pech gehabt“.
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Wir arbeiteten dann eine halbe Stunde mit dem Theraband. Obwohl ich anfangs dachte: „Hey ein gestandener Mann wie ich trainiert ausschliesslich mit Eisen“ – sprich Hanteln – hat es mir nicht nur sehr gut gefallen, sondern auch sehr gut getan. Durch die dynamischen Bewegungen und die Belastungen auf mehreren Ebenen spürt man seinen Körper sehr gut und bekommt gleich das Gefühl: „Da tut sich was!“. Kann ich jedem nur empfehlen. In Absprache mit BB, der übrigens gerade sich selber trainierte, habe ich nun einen Trainingsplan erhalten, der in den nächsten Wochen Schritt für Schritt adaptiert wird, so dass auch die schwierigste Aufgabe gelingt. Jetzt freue mich richtig auf das Krafttraining, das ich in den letzten 3 Wochen ehrlicherweise etwas vernachlässigt habe. Aber ich bleibe dran. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass der erste Monat bald zu Ende ist. Demnächst erzähle ich vom neuen Laufschuhkauf beim „Laufschuh-Guru“ und von meinen Vorbereitungen auf den „Monat vegan“, der ja im Jänner stattfindet.

Haut rein, bleibt aktiv und denkt dran, dass es sich im weißen Hemd nicht so toll trainieren lässt 😉

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