Die Generalprobe…

…ist geglückt! Heute stand für mich die letzte lange Laufeinheit vor dem Vienna City Marathon in 2 Wochen am Programm. Kurz nach dem Aufstehen heute Morgen merkte ich, dass ich angespannt war. Ging es heute nicht nur darum wie ich mich fühle und ob die Form passt, sondern auch darum ob mein Knie hält und wie ausgeprägt meine Beschwerden ausfallen werden. Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken zum VCM gemacht. Habe mir noch mal das Streckenprofil zu Gemüte geführt, mir überlegt mit welcher Kleidung ich laufen werde, mir meine Gele besorgt und die ein oder andere Ernährungsstrategie zurechtgelegt. Soweit passt alles. Ich bin vorbereitet. Als ich heute Morgen (ich bin extra in der Früh laufen gegangen damit sich mein Körper auch daran gewöhnt; auch wichtig, da ich in den letzten Wochen eher abends nach der Arbeit gelaufen bin) mit dem Auto Richtung Prater fuhr war ich nervös und voller Hoffnung, dass alles gut gehen wird. Es war schön zu sehen wie viele andere Läufer sich heute mit mir auf den Marathon einstimmten und versuchten in der Prater Hauptallee die letzten Feinheiten abzustimmen. Die Marathon-Läufer als eine Gemeinschaft! Hat sich gut angefühlt. Ich hatte meine Gele und meine Getränke mit dabei. Alles startklar. Somit bin ich los und habe in einem moderaten Tempo begonnen. Ich wollte sehen was mein Knie macht. Die ersten 8km bin ich einen Schnitt von etwa 5:15 min./km gelaufen. Damit lag ich doch deutlich über bzw. unter meinem Renntempo. Das war aber bewusst so gewählt und mir eigentlich egal. Ab km 9 habe ich keine Verschlechterung bemerkt und das Tempo langsam gesteigert. Es hat sich alles sehr gut angefühlt. Kilometer 12 bis 24 habe ich versucht immer unter 5min. auf den km zu laufen, da das ja die Voraussetzung für das Erreichen meines Zieles wäre, nämlich unter 3:30 Std. zu bleiben. Auch das ist gelungen und das Knie hat sich erst nach dem Halbmarathon ein bisschen bemerkbar gemacht, war aber auszuhalten. Da es mir im Großen und Ganzen sehr gut gegangen ist, habe ich das Tempo von km 24 bis 30 erhöht. Ich wollte sehen, ob ich noch Reserven habe. Und tatsächlich ist es mir nicht schwer gefallen schneller zu laufen. Ich bin also die letzten 6km der heutigen Einheit mit einem Schnitt von etwa 4:45min. pro Kilometer gelaufen und hatte dabei nicht das Gefühl mich komplett auszupowern. Das war ein wirklich gutes Gefühl! Der Marathon kann kommen. Mein Knie wird wehtun, aber es hält. Damit kann ich leben. Mein Ziel rückt in greifbare Nähe. Auch wenn ich heute zuversichtlich bin, weiß ich wie viel noch dazwischen kommen kann. Alleine die Tagesverfassung am 12.04. wird von immenser Bedeutung sein und auch die nächsten beiden Wochen bleiben wichtig. Trotzdem bin ich mal überglücklich, dass die Generalprobe gut gelaufen ist!
Ich freue mich unheimlich auf den Bewerb und drauf am Wochenende in 2 Wochen einfach zu kämpfen und alles zu geben, um mein persönliches Ziel zu erreichen. Wie geht es euch? Welche Ziele und Pläne verfolgt ihr in diesem Jahr? Ich bin mir sicher, dass ihr viel erreichen und ebenso über euch hinauswachsen könnt!

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Ein Gedanke zu “Die Generalprobe…

  1. Super, nun hast Du die Generalprobe geschafft, somit wirst Du den Marathon auch schaffen in der Zeit, die Du dir vorgenommen hast! Ich werde Dir auf jeden Fall die Daumen drücken, versprochen 😉

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