DANKE!

Der Mai ist praktisch zu Ende. In genau 6 Wochen findet das 24h-Radrennen in Grieskirchen statt. Aus diesem Grund möchte ich heute schon vorab ein großes DANKE an alle Firmen aussprechen, die mich bei diesem Charity-Projekt unterstützen! Wie bereits mehrfach erwähnt werde ich versuchen innerhalb von 24 Stunden so viele Kilometer wie möglich mit meinem Rennrad zurückzulegen. Für jeden km, den ich fahre zahlen meine Partner-Firmen € 1,- oder 2,-, die dann zur Gänze Menschen mit der Glasknochenkrankheit zugute kommen werden.
Zu diesen großzügigen Unternehmen gehören (in alphabetischer Reihenfolge): „Biogena“, „Dr.Böhm“, „Dr.Schreibers“, „Praxis Dr.Reuter“, „Österreichische Lotterien“, „Teekanne“, „sparx systems“ und „sphinx IT consulting“. Ich denke, dass diesen Unternehmen ein GROSSER APPLAUS gebührt!!! Glaubt mir, ich habe etliche Firmen angeschrieben und sehr viele Absagen bekommen! Deswegen freut es mich umso mehr, dass sich doch einige für die gute Sache begeistern haben lassen.
Mit diesem Wochenende werde ich auch die Gluten-freie Zeit beenden. Für Menschen, die Gluten nicht vertragen gibt es mittlerweile ein wirkliches gutes Angebot. Es ist lange nicht mehr so mühsam wie es noch vor wenigen Jahren war. Es gibt mittlerweile sogar schon Restaurants, die ausschliesslich Gluten-freie Speisen servieren. Wie z.B. das http://www.zumwohl-gastro.com (unbedingt mal ausprobieren). Durch den Verzicht auf Gluten reduziert man automatisch die Kohlenhydrate, was nicht nur sinnvoll ist, sondern bei vielen Menschen auch zu einer Gewichtsabnahme und zur Steigerung des Wohlbefindens führt. Unterm Strich kann man sagen, dass es wohl keine perfekte Pauschal-Diät gibt und jeder seinen Weg der Ernährung suchen und finden sollte.
Im Sommer wartet auf mich auch noch die Paleo-Diät. Mal sehen, ob das „meine Ernährungsform“ wird.
Ich versuche nun noch mal richtig Gas zu geben. Dafür hoffe ich auf schönes Wetter und absolute Beschwerdefreiheit. Die langen Radausfahrten über 100km gehen doch an die Substanz. Mit Sicherheit wird das 24h-Radrennen die grösste Challenge meines Lebens!
Und gerade deswegen stelle ich mich dieser Herausforderung frohen Mutes, voller Motivation und mit erhobenem Haupte 🙂
Los geht´s, ab aufs Rad!

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Nicht auf Spur

Also momentan ist alles irgendwie nicht so einfach bzw. läuft es nicht ganz so wie ich es und auch Bad Bernie es gerne hätten. Ich schreibe diese Zeilen ganz bewusst, da ich euch alle im Rahmen dieses Sportjahres ja auch wissen lassen wollte, dass Höhen und Tiefen einfach zum (Sportler-)Leben dazugehören.
Aus beruflichen Gründen schaffe ich es momentan einfach nicht die Zeit aufzubringen, die ich eigentlich für das Training geplant hatte. Immer kommt was dazwischen. Ich fahre Rad, sofern es das Wetter zulässt. Aber sogar das lässt mich momentan hängen. So verbringe ich viel Zeit, wirklich viel Zeit am Ergometer. Das macht Spaß. 1 oder 2 Stunden lang. Ab der 3.Stunden weiß man aber weder wie man sitzen soll noch wo man hinschauen soll. Obendrein wehre ich mich gegen die Hust- und Schnupfattacken meiner lieben Familie, die wie immer bemüht ist alles mit mir zu teilen. Neeeein danke! Sich Gluten-frei zu ernähren ist auch nicht so easy. Man kann sich kaum vorstellen in wie vielen Lebensmitteln Gluten enthalten ist und auf wie vielen weiteren Verpackungen „kann Spuren von Gluten enthalten“ draufsteht. Da bleibt nicht viel über. Auch in Bier und Surimi (Krebsersatz) ist Gluten enthalten. Bis jetzt merke ich noch keinen wirklichen Unterschied oder eine Verbesserung, aber wie gesagt glaube ich auch nicht, dass ich Gluten nicht vertrage.
Ich versuche also in Form zu bleiben. Das gelingt mir gut. Ich bin gut drauf, es tut mir auch nichts weh. Dennoch gilt es ja in knapp 2 Monaten 24h am Rad zu sitzen und mehrere 100km zu fahren. Noch macht es Spaß, auch wenn das schlechte Gewissen zurzeit präsent ist. Lasst uns gemeinsam wieder auf Spur kommen und uns gegenseitig motivieren! Bitte reisst mich am Riemen, ich reisse euch auch gerne am Riemen 😉
Wenn ihr mal zu lange faul seid, dann denkt daran, dass es sich auszahlt sich zu bewegen. Für die Gesundheit, für den guten Zweck, um abzunehmen oder sich einfach wohler zu fühlen. Also los geht´s. Ich bin am Rad. Wo seid ihr?

Toskana vs. 2,5 Stunden am Ergometer

Viel mehr brauch ich dazu wohl nicht zu sagen. Gerade zurück aus einem Kurzurlaub in der Toskana, verschlägt es mich schnurstracks auch schon wieder auf meinen Fahrrad-Ergometer. Konnte ich das sonnige Italien nicht nur als Urlaubs- sondern auch als Trainingslager nutzen, so werde ich jetzt ganz schnell wieder auf den Boden der österreichischen Realität geholt. Wann wird es endlich wieder Sommer? So rasch die Zeit am Rad in der Natur verfliegt, so lange können sich ein paar Stunden am Ergometer ziehen. Ich versuche momentan so viel Zeit wie möglich am Rad zu verbringen. Das Radrennen rückt mit großen Schritten näher und es bleiben nicht mal mehr 2 Monate zum Trainieren. Ich bin mir dessen bewusst, dass andere Bereiche wie das Krafttraining momentan zu kurz kommen bzw. ich sie vernachlässige, es geht aber nicht anders. Das Radtraining nimmt neben dem Job einfach zu viel Zeit in Anspruch. So sehr ich den Sport liebe, so werde ich doch froh sein, wenn ich mal einfach nur so Sport betreiben kann. Ohne Plan und ohne Ziel. Wobei die Motivation, die entsteht wenn man sich für einen Bewerb anmeldet nicht unterschätzt werden darf. Ist wieder mal schwierig die richtige Balance zu finden. Wie eben so oft im Leben. Die erste Hälfte des Blog-Projektes ist bereits vorüber. Mit Stolz kann ich behaupten, dass sich in den letzten 6 Monaten einiges verändert hat und ich momentan für meine Verhältnisse sehr fit und damit auch zufrieden bin. Seit ein paar Tagen widme ich mich ja dem Thema „Gluten freie Ernährung“. Bei Gluten handelt es sich um ein Klebereiweiß, das hauptsächlich in Weizen aber auch anderen Getreidesorten enthalten ist. Diese gilt es also zu meiden. Tatsächlich scheinen etwa 10% aller Österreicher Gluten schlecht zu vertragen. Diese „Unverträglichkeit“ ist keinesfalls mit der klassischen Krankheit Zöliakie (einheimische Sprue) zu vergleichen. Trotzdem äussert sich die Gluten-Unverträglichkeit eben doch bei vielen Menschen in Beschwerden, die die Betroffenen dazu veranlassen auf Gluten zu verzichten. Bis dato habe ich mich nur am Rande mit diesem Thema beschäftigt. Ich denke nicht, dass ich Gluten nicht vertrage, trotzdem möchte ich mir die Sache mal genauer ansehen und am eigenen Körper ausprobieren. In den ersten Tagen bin ich bereits in kleine Fallen getappt. Man muss sich schon damit beschäftigen, um sich gut auszukennen und dann eben wirklich Gluten-frei durch den Alltag zu kommen. Mittlerweile gibt ja Gott sei Dank in fast jedem Supermarkt Regale, in denen Gluten-freie Lebensmittel angeboten werden. Seit kurzem gibt es bei der Familie Matthai statt unserem alt bewährten Müsli eben ein Fertigmüsli aus Sojaflocken und Sojaschrot. In diesem ist übrigens Zucker und Salz enthalten. Ich muss mich ganz schnell auf die Suche nach einer besseren Alternative machen! Hier noch ein paar Impressionen vom toskanischen Trainingslager…DSC_0396

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Fest im Sattel

Alleine beim Ansehen meines Trainingsplans tut mir schon der Po weh. Neben dem cardialen und muskulären Training wird es jedoch nicht minder wichtig sein sich an die vielen Stunden im Sattel, die mich bei 24h-Rennen erwarten, zu gewöhnen. In den kommenden Wochen heißt es also einfach aussitzen. Das Wetter passt, das Rad ist in Schuss und meine Motivation, nach dem Marathon „weiter“ zu machen, vorhanden. Wobei ich schon sagen muss, dass es auch für mich als absolut Sportbegeisterten eine tatsächliche „challenge“ ist. So fit ich mich momentan fühle und so sehr ich dieses Gefühl auch wirklich genieße, so schwierig ist es das für meine challenges notwendige Trainingspensum auch wirklich einzuhalten. Lange Arbeitstage machen es oft schwer. Obendrein fehlt mir die Zeit mit meiner Familie. Der Trost ist der gute Zweck. Wir sammeln ja schliesslich für Menschen, die jede Hilfe gut gebrauchen können. Da ist die Entbehrung leichter zu ertragen. Mit nächster Woche beginne ich obendrein das Projekt „Gluten“. Dadurch werden viele Getreidesorten (vor allem die Weizenarten) wegfallen. Nach einer 4-Stunden Radtour einfach mal eine Portion Nudeln zu essen, wird nicht drin sein. Dennoch bin ich nicht nur davon überzeugt, dass das machbar ist, sondern dass mir der Verzicht auf Gluten guttun wird. Ich bin schon sehr gespannt. Die langen Radtouren werden auch eine Herausforderung was die Versorgung mit Flüssigkeiten betrifft. Das merke ich jetzt schon ein bisschen. 3-4 Stunden am Rad verlangen Unmengen an Wasser und Elektrolytgetränken. Obwohl mir der Marathon gut gelungen ist, spüre ich meine Beinmuskulatur nach 3-4 Stunden intensivem Radtraining. Sind es doch wieder ganz andere Muskelgruppen als beim Marathon, die nun gefordert werden. Das facettenreiche Training macht aber viel Spaß. Wer in die Form seines Lebens kommen will, der „muss“ seinen Körper eben auch wirklich vielfältig fordern und trainieren. Versucht auch ihr das Training oder die Sportarten, die ihr macht, so unterschiedlich wie möglich zu gestalten. Eine Monotonie beim Training birgt nicht nur das Risiko, dass sich der Körper an die Beanspruchung gewöhnt (und damit dann irgendwann der Trainingseffekt ausbleibt), sondern auch die Gefahr, dass es mal langweilig wird. Mein Trainingsplan besteht derzeit aus Krafttraining, Lauf- und Radeinheiten. So, heute schwinge ich mich auch gleich wieder aufs Rad…bleibt auch ihr in Bewegung, esst gut und vergesst nicht aufs Trinken, im speziellen wenns heiß wird!