Fest im Sattel

Alleine beim Ansehen meines Trainingsplans tut mir schon der Po weh. Neben dem cardialen und muskulären Training wird es jedoch nicht minder wichtig sein sich an die vielen Stunden im Sattel, die mich bei 24h-Rennen erwarten, zu gewöhnen. In den kommenden Wochen heißt es also einfach aussitzen. Das Wetter passt, das Rad ist in Schuss und meine Motivation, nach dem Marathon „weiter“ zu machen, vorhanden. Wobei ich schon sagen muss, dass es auch für mich als absolut Sportbegeisterten eine tatsächliche „challenge“ ist. So fit ich mich momentan fühle und so sehr ich dieses Gefühl auch wirklich genieße, so schwierig ist es das für meine challenges notwendige Trainingspensum auch wirklich einzuhalten. Lange Arbeitstage machen es oft schwer. Obendrein fehlt mir die Zeit mit meiner Familie. Der Trost ist der gute Zweck. Wir sammeln ja schliesslich für Menschen, die jede Hilfe gut gebrauchen können. Da ist die Entbehrung leichter zu ertragen. Mit nächster Woche beginne ich obendrein das Projekt „Gluten“. Dadurch werden viele Getreidesorten (vor allem die Weizenarten) wegfallen. Nach einer 4-Stunden Radtour einfach mal eine Portion Nudeln zu essen, wird nicht drin sein. Dennoch bin ich nicht nur davon überzeugt, dass das machbar ist, sondern dass mir der Verzicht auf Gluten guttun wird. Ich bin schon sehr gespannt. Die langen Radtouren werden auch eine Herausforderung was die Versorgung mit Flüssigkeiten betrifft. Das merke ich jetzt schon ein bisschen. 3-4 Stunden am Rad verlangen Unmengen an Wasser und Elektrolytgetränken. Obwohl mir der Marathon gut gelungen ist, spüre ich meine Beinmuskulatur nach 3-4 Stunden intensivem Radtraining. Sind es doch wieder ganz andere Muskelgruppen als beim Marathon, die nun gefordert werden. Das facettenreiche Training macht aber viel Spaß. Wer in die Form seines Lebens kommen will, der „muss“ seinen Körper eben auch wirklich vielfältig fordern und trainieren. Versucht auch ihr das Training oder die Sportarten, die ihr macht, so unterschiedlich wie möglich zu gestalten. Eine Monotonie beim Training birgt nicht nur das Risiko, dass sich der Körper an die Beanspruchung gewöhnt (und damit dann irgendwann der Trainingseffekt ausbleibt), sondern auch die Gefahr, dass es mal langweilig wird. Mein Trainingsplan besteht derzeit aus Krafttraining, Lauf- und Radeinheiten. So, heute schwinge ich mich auch gleich wieder aufs Rad…bleibt auch ihr in Bewegung, esst gut und vergesst nicht aufs Trinken, im speziellen wenns heiß wird!

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2 Gedanken zu “Fest im Sattel

  1. hallo christian,
    es macht immer noch spaß deine projekte zu verfolgen. gratulation auch zum durchgestandenen marathon.
    in deiner glutenfreien zeit musst du nicht wirklich auf deine nudelration verzichten. es gibt mehrere glutenfreie nudelvarianten. die meisten basieren auf maismehl und viele schmecken auch recht lecker. ähnlich ist es auch mit backwaren usw. wenn du eher produkte für das schnelle mittagessen suchst, wirst du in diversen bioläden fündig. leider auch zum mehrpreis.
    viel spaß und starke nerven für deine vorbereitungszeit weiterhin.
    lg hannah

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