On the road again…

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Die Bräune, die ich schon immer haben wollte 😉
Bitte seht es mir nach, wenn sich der ein oder andere Rechtschreib- oder Grammatikfehler in diesen Text einschleicht, denn mein Blut befindet sich noch zur Gänze in meinen Beinen und meine beiden kleinen Finger sind taub vom langen Aufstützen auf den Radlenker.
Ich habe gerade die längste Radeinheit meines Lebens hinter mir und zwar 130km bei voller Hitze. Ich gehe ganz bewusst auch zu Uhrzeiten trainieren in denen es richtig heiß wird, da das Radrennen ja über 24 Stunden geht und ich mich somit (im Juli erst recht) auf alle Temperaturen einstellen muss. Prinzipiell finde ich das Rennradfahren toll. Ab einer gewissen Trainingsdauer wird es jedoch sehr mühsam, da einem sämtliche Gliedmaßen beginnen wehzutun. Mein Nacken macht mir ganz besonders zu schaffen. Ich fahre streckenweise mit einem Triathlonlenker, der mich dazu zwingt den Nacken deutlich zu überstrecken. Diesbezüglich werde ich wohl noch an der Position auf meinem Rad feilen müssen. Neben vielen kleinen Details, die es zu verbessern gilt muss ich mich obendrein noch mehr auf die Ernährung und das Trinken konzentrieren. Denn wie man mir schon prophezeit hat und ich es selber merke, wird alles an der richtigen Ernährung am Rad während des Rennens liegen. Ich habe heute 4 l Flüssigkeiten während des Trainings getrunken und noch mal 1.5 l danach. Das ist ein Minimum bei so einem Trainingspensum und solchen Temperaturen. Zusätzlich habe ich 1 Riegel und 3 Power-Gele konsumiert. Der Großteil der Flüssigkeiten war mit Kohlenhydraten angereichert – sprich haben Zucker enthalten. Sonst wird das nix bei 130km. Meine Pulsuhr zeigte satte 4.200kcal Energieverbrauch an. Ja, da geht was weiter. Nur noch 5 Wochen bis zum großen Rennen. Es mischen sich Vorfreude mit GROSSEM Respekt und auch ein bisschen Angst. Die Angst und der Respekt und natürlich auch das Charity-Projekt treiben mich dazu an wirklich alles zu geben, um bis zum 11.7. in die Form meines Lebens zu kommen.
An alle Kinder: Bitte nicht nachmachen! Regelmäßige moderate körperliche Betätigung würde es auch bringen! Sonst geht es euch nämlich so wie mir…DSC_0422

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3 Gedanken zu “On the road again…

  1. Lieber Christian!
    Hoffe für Dich, daß es bei diesem Radmarathon nicht so heiß wie heute ist.
    130 km – tolle Leistung!!!
    Applaus, Applaus; lg Sabina

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