Ein Kraftakt

Es ist gar nicht so einfach nach so langer Zeit des intensiven Ausdauertrainings nun auf den „Kraftmodus“ zu switchen. Ganz abgesehen von der körperlichen Beanspruchung ist es zusätzlich wichtig auch wieder die Ernährung anzupassen. Im Rahmen des Marathon- und des Radtrainings sollten die Kohlenhydrate im Vordergrund stehen, da sonst Energie an allen Ecken und Enden fehlt. Auch im Rahmen des 24h Radmarathons war es eine Herausforderung das was ich verbrauchte auch wieder zu mir zu nehmen. Auch bei dem wie viel ging es eher darum sehr viel zu essen. Jetzt steuere ich 100kg Bankdrücken und 100 Liegestütze an. Dafür bedarf es wieder einiges mehr an Mukis. Und Muskeln brauchen Aminosäuren, sprich Eiweiß. Genau dafür kommt mir auch mein nächstes Ernährungsexperiment gelegen. „Die Paleo-Diet“. Essen wie ein Steinzeitmensch. Abgesehen von dem Besuch in Deutschlands einzigem Paleo-Restaurant habe ich das noch nie ausprobiert und bin schon sehr gespannt was mich da erwarten wird. Paleo verbietet fast alles an Getreide oder Kohlenhydraten und gestaltet sich aus diesem Grund sehr eiweißhaltig. Das passt ganz gut zu dem was ich so vorhabe.

Bevor es an die Kraftakte geht, erwartet mich auch noch das RedBull400-Rennen in Bischofshofen. In gut 3 Monaten ist das Projekt dann auch schon wieder zu Ende. Es ist schön sich fit und trainiert zu fühlen. Dennoch werde ich auch froh sein mal wieder faul sein zu dürfen. Denn wenn andere bei 38° im Pool liegen, verbringe oder verbrachte ich meine Einheiten am Rad, auf der Strasse oder in der Kraftkammer.

Es bewahrheitet sich immer wieder (wie so oft im Leben): „No pain no gain“.

Apropos „pain“: Demnächst treffe ich den Gründer der Laufserie „Wildsau-Run“, der „Director of Pain“ genannt wird…

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Ein Gedanke zu “Ein Kraftakt

  1. Hi Christian,
    viel Glück mit Paleo. Ich ernähre mich seit fast 18 Monaten danach und kann es nur empfehlen. Die ersten 3-4 Wochen werden schwierig, da sich der Stoffwechsel (und der Kopf) an die kohlenhydratarme Ernährung gewöhnen muss, aber danach denkt man gar nicht mehr daran sich anders zu ernähren.
    Gruß Micha

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