Die Paleo-Diät

Seit 3 Tagen lebe ich in der Steinzeit. Die Paleo-Diät folgt den Prinzipien eines steinzeitlichen Ernährungsverhaltens mit vielen weiteren Einschränkungen und Auflagen. Auf den Punkt gebracht bedeutet das für mich in den kommenden 4 Wochen auf fast alle Kohlenhydrate (eine Ausnahme stellen Süßkartoffeln dar) inklusive Zucker, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, alle Fertiggerichte und künstliche Zusatzstoffe oder verarbeitete Lebensmittel zu verzichten. Man isst also viele Nüsse, Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Eier. Das größte Hindernis stellt dabei das Frühstück dar. Esst mal am Morgen ohne Kohlenhydrate und Milchprodukte!? Auch wenn es anfangs aufwendig und mühsam ist, so fühle ich mich nach 3 Tagen sehr wohl. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie fühle ich, dass mir diese Art der Diät nicht schlecht bekommt. Man muss nur aufpassen, dass man nicht jeden Tag Fleisch isst. Es gilt also zwischen Eiern, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten zu variieren. In den letzten Tagen gab es in der Familie Matthai Frittatas, Kokos-Mandelbrot mit Spiegelei, Gurken-Avocado-Annanas-Garnelen-Salat oder Chiasamen-Pudding.

Es geht, wenn man nur will. Jeder sollte die für sich passende Ernährung finden. Dafür gilt es sich mit der Ernährung zu beschäftigen und sich durchzutesten. Nur so kanns klappen. Und es klappt, wenn man sich bemüht.

Es klappt, wenn man hart arbeitet. Als ich kurz nach dem Radrennen mit dem Krafttraining begonnen habe, schaffte ich gerade mal gut 20 Liegestütze. 4 Wochen später mit 5 Krafttraining-Einheiten pro Woche (bei denen ich mich wirklich quäle), wiege ich bereits 3kg mehr und schaffe schon 52 Liegestütze am Stück. Vor vielen Jahren lag meine Bestleistung bei 53 Stück. Auch wenn ich von den angestrebten 100 noch ein ganzes Stück weit weg bin, so bin ich nur noch 1 von meiner Bestleistung entfernt.

Ich werde auch hier in die Form meines Lebens kommen…und ihr schafft es auch! Go for it!

Anbei ein Auszug aus meinem kulinarischen Speiseplan…

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5 Gedanken zu “Die Paleo-Diät

  1. Es ist sicher nicht das gleiche,
    Ich bewältige gerade eine Chemotherapie und auch ich habe meine Ernährung erst seid kurzem umgestellt. Doch ich werde meinen Weg genauso finden und es schaffen! Dein blogg macht Mut und zeigt wozu ein Mensch fähig ist!!!

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  2. Hallo,
    ich beschäftige mich auch schon seit einiger Zeit mit der Paleo-Ernährung und es freut mich, dass sie mittlerweile auch in Österreich Anklang findet 🙂 Kann auch aus eigener Erfahrung und der einer guten Freundin (nebenbei auch Ärztin) berichten, dass sie sich, wenn man halbwegs konsequent bleibt positiv auf die Blutwerte auswirkt (v.a. HDL/LDL/Triglyceride), vermutlich v.a. durch das Weglassen von Zucker, Getreide und ungesunden Fettsäuren. Kann hierzu auch sehr die Forschungsmaterie von Dr. Staffan Lindeberg (u.a. Autor der Kitava-Studie) empfehlen, v.a. das Buch „Food and Western Disease“, wo die einzelnen Aspekte + bisherige Studienergebnisse ernährungsmedizinisch sehr gut und verständlich erläutert werden wie ich finde.

    Bin auch der Ansicht dass man die Grun dsätze nicht unbedingt dogmatisch befolgen muss, sondern eher selbst rausfinden sollte wie sich was und in welchen Mengen auf den eigenen Körper auswirkt (gibt ja z.B. Leute, die in Maßen Milchprodukte oder nur Käse konsumieren und es gut vertragen, why not?)

    vin diesem Sinne viel Spaß und gutes Gelingen noch,
    liebe Grüße aus Wien

    Btw. hier mein ernährungswissenschaftlicher Paleo-Blog, würde mich über Besuch freuen: https://paleofoodscience.wordpress.com/

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  3. Hi Stefan,
    ich wünsche Dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen mit Paleo. Die ersten Tage sind die schwersten und die hast Du ja schon hinter Dir. Von jetzt an wird es mit jedem Tag einfacher.
    Ich persönlich probiere im Moment die sogenannte „Steak & Eggs“ Diät aus. Diese wurde durch Vince Gironda populär. Vielleicht etwas für Dein nächstes Projekt.
    Gruß Micha

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